Wenn ihr mal Interesse an der Geschichte des Hotelux habt, könnt ihr euch gerne einmal den Film mit Bully Herbig anschauen.
Constantin Film bringt die aufwändige Bavaria Pictures Produktion HOTEL LUX, für die Günter Rohrbach und Corinna Eich verantwortlich zeichnen, bundesweit in die Kinos.

Michael Bully Herbig spielt die Hauptrolle in der historisch korrekt erfundenen Geschichte

 

 

Wir wünschen Euch Viel Spaß

Nach dem Reichstagsbrand, der zur „Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat“ führt und als Vorwand zur Kommunistenhatz dient, ist Siggi gezwungen zu fliehen. Vorher lernte Zeisig die niederländische Kommunistin Frida van Oorten kennen, die aus gutem Hause stammt und als überzeugte Kommunistin Siggi mitnimmt. Nach den Novemberpogromen 1938 verliert der Komiker Hans Zeisig seinen ihn Chef Goldberg (Künstlername: Valetti). Er erfährt auch, dass sein Freund Siggi im KZ Oranienburg gelandet ist. In einem Akt der Verzweiflung verkleidet sich Zeisig als Hitler und tritt zum letzten Mal auf die Bühne; dann muss auch er fliehen. In der Kürze der Zeit bekommt er keinen Pass für die USA, sondern nur einen, der eigentlich für Jan Hansen, Hitlers ehemaligen Leib-Astrologen im Dritten Reich, vorgesehen war.

Wo Zeisig hineingeraten ist, erkennt er erst nach seiner Ankunft in Moskau im Hotel Lux. Die erste Ernüchterung kommt durch die kafkaeske Erkenntnis, dass er für alles einen „Propusk“ (Passierschein) benötigt. Ebenso machen ihm die vielen Ratten klar, dass dies kein Grand Hotel ist. Nikolai Iwanowitsch Jeschowhält ihn für die Person, für die der Pass ursprünglich ausgestellt wurde. Zeisig trifft wieder auf die niederländische Untergrundkämpferin Frida, die ihn als seine Dolmetscherin schützt.

In dem Hotel wohnen Dissidenten und vor allem deutsche Exil-Kommunisten, die meist für die Kommunistische Internationale arbeiten. Einige von ihnen werden später große Bekanntheit erreichen, sind aber zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannt. Ihm stellen sich unter anderem Wilhelm Pieck, Walter Ulbrichtund Kurt Funk (Herbert Wehner) vor. Schnell begreift Zeisig, dass Trotzkisten oder auch solche, die nur Kontakt zu anderen in Ungnade gefallenen Kommunisten wie Nikolai Iwanowitsch Bucharin hatten, gefährlich leben. Meist wird nachts an die Tür geklopft, um die unliebsamen Gäste abzuholen. Zeisig hat das Glück, auf dem Flügel für Funktionäre zu wohnen, und wird auf die Datscha von Josef Stalin gefahren. Dieser will ihn befragen, ob er mit Adolf Hitler verhandeln solle. Der Schauspieler Zeisig hinterlässt einen guten Eindruck und erhält dafür den Druschba-Orden (Orden der Freundschaft).

Als der tatsächliche Astrologe Hansen auftaucht, entscheiden sich Jeschow und Wassili Wassiljewitsch Ulrich dafür, lieber den Stalin bekannten Mann zu decken, als einen Fehler zuzugeben. Zeisig beginnt, mit den Utensilien des echten Hansen ein überzeugendes Bild abzugeben. Er lernt auch die russische Sprache. Gerade als er Frida besser kennenlernt, trifft auch sein alter Freund und Kollege Siggi ein. Dieser und Frida sind genauso überzeugte Kommunisten wie alle anderen Gäste des Hotels. Jedoch sind im Rahmen der „großen Säuberung“ auch die drei gefährdet. Der Wechsel im NKWD durch Lawrenti Beriarettet kurzfristig Frida und Zeisig.

Als Stalin vor dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt mit Geleit persönlich ins Hotel zu Besuch zu Zeisig kommt, ist dieser erneut in Gefahr. Stalin wusste schon längst, dass er nur ein Hochstapler ist, ließ ihn aber gewähren, weil er seine Ratschläge nützlich fand. Siggi und Zeisig überwältigen Stalin und verkleiden sich als Stalin und Hitler. Sie befreien Frida aus der Lubjanka, und vor den Augen von Joachim von Ribbentrop und Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow können sie mit einem Flugzeug entkommen. Ihr Ziel ist Hollywood.

QUELLE: WIKIPEDIA

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